„Unser Weg mit unserem wundervollen Sohn ist oft herausfordernd. Doch dank ihrer liebevollen Betreuung in den letzten
sieben Jahren fühlten wir uns nie allein. Sie haben V. nicht nur
betreut, sondern ihm auch ermöglicht, seine Welt auf eine
Weise zu erleben, die ihn immer wieder zum Lächeln brachte. Diese kostbaren Momente sind für uns von unschätzbarem
Wert.“
Auszug aus einer Grußkarte einer Gastfamilie mit heute 17-jährigem Sohn
„Wir wollen nicht jammern!‘, das ist allen ganz wichtig zu betonen. Unser Leben ist herausfordernd. Aber es ist auch schön.
Es ist beides gleichzeitig. Auf vieles sind wir stolz.“
„Wie wir als Familie zusammengewachsen sind, wo andere zerbrechen. Wie wir gelernt haben, Gefühle zuzulassen und auszusprechen. Jeder darf sagen, wenn er wütend oder schlecht
gelaunt ist.“
„Unsere Tochter ist ein Vorbild für mich. Sie lebt nicht in der Vergangenheit und schon gar nicht in der Zukunft, sondern immer im Hier und Jetzt. Immer wenn ich in die Grübelfalle tappe, denke ich an sie. Und das hilft mir.“
Auszüge aus einem Interview einer Gastfamilie in der Zeitschrift Freundin, Ausgabe 24.10.2024
„Der Name Familienherberge Lebensweg, der ist so stimmig.
Denn wir haben hier mit unserer Familie über die Jahre wirklich unseren Lebensweg erlebt und sind ihn mit der Familienherberge gegangen. Sie haben uns begleitet. Jedes Mal, das merke ich jetzt, habe ich hier in der Erholung wieder was entwickeln können. Ich habe Loslassen gelernt.
Zuerst waren wir als komplette Familie da, jetzt ist unser erstes Kind volljährig und mit meinem Mann unterwegs. Ich bin
mit unserem jüngeren Kind hier. Das ist nun in der Pubertät und braucht mich viel weniger. Wenn ich in den Pflegebereich komme, ist es beschäftigt. Ich kann wieder gehen. Das war erstmal hart, dass ich nicht gebraucht werde. Ich konnte zunächst nichts mit mir selbst anfangen. Und jetzt merke ich, wie es mir guttut. Und auch auf anderer Ebene. Ihre Kollegin hat angeregt, ich könnte ein großes Bild malen. Ich habe ein
kleines gemalt. Beim nächsten Aufenthalt war ich überrascht, da habe ich so viel aus mir „herausmalen“ können und müssen. Das hat dann ein großes Bild gegeben. Sie haben mir einfach Unterstützungsmöglichkeiten gezeigt, mir Dinge an die Hand gegeben, wie ich mit mir und der Situation, in der wir uns befinden, umgehen kann. Der Austausch mit den anderen Eltern, der tut mir auch so gut.
Und vor allem: Ich darf alles, ich muss nichts. Ich habe keinen Termin. Und jetzt setzen sie sich einfach zu mir. Jetzt, wo mir
nach einem Gespräch ist, nehmen sie sich die Zeit. Ich darf in meinem Tempo gehen und merke, dass ich hier den Ort habe,
wo das möglich ist, und so entwickelt sich mein, bzw. unser Familien-Lebensweg, der mir immer neue Möglichkeiten aufzeigt und bietet. Und jedes Mal, wenn wir wieder hier sind, nehme ich unsere Entwicklungen und unseren Weg bewusst wahr. Das macht mir Hoffnung. Danke.“
Zusammengefasst von Claudia Diwald aus unserem Betreuungsteam, nach einem Gespräch mit einer Gastmutter